handZum Gruße, lesendes Volk!

Wer sich schon gefragt hat, wo ich wohl bleibe: ich bin quasi eh immer da. Und bevor ich jetzt in Versuchung gerate, mit gedreschflegelten Binsenweisheiten á la „Gut Ding braucht Weile“ um mich zu schmeißen: ich schreibe, wenn es meine kärglich bemessene Freizeit erlaubt. Born to read – forced to work (ist immer noch besser als „Gut Ding SchasimWald“, oder?)

Des Weiteren wird es hier nicht soweit kommen, dass ich wahllos irgendwelchen Kehricht poste, um euch bei Laune und mich bei der Stange zu halten. Das machen schon die, die einen Haufen Geld mit Beautyproduktrezensionen und hanebüchenen Lifestyletipps verdienen. Dieser Blog lebt immerhin von kurzweiligen Ankedoten und nicht von wissenschaftlichen Abhandlungen über die durchschnittliche Lebenserwartung von Seidenraupen oder die hinterfragbare Durchführbarkeit des Vorgangs des Haarebleichens mit Toilettenreiniger.

Und heute ist es mal wieder soweit, einem Dienstplan sei Dank, der diesen schönen freien Abend für mich vorsieht. Das Tagwerk ist getan, ich habe keinen lästigen, sozialen Verpflichtungen mehr zu folgen, ergo kann ich euch in Ruhe und Frieden die Geschichte erzählen, wie ich mir dereinst im Hotel die Hände mit Natronlauge veräzt habe.

Im Hotel hatten wir am Frühstücksbuffett, das bekanntermaßen tagtäglich von brüllenden, wildgewordenen Gästehorden, die nachdrücklich ihre erkaufte Urlaubsentspannung bei uns einforderten, molestiert wurde, einen Teekessel. Für die Briten, die Araber und die ganzen Bobos und Bobomütter, die zum Zwecke des inneren Friedens oder der entspannten Darmreinigung oder schlichtweg zur Erfüllung des Daseinszwecks unserer neun Designer- Teesorten besagtes Heißgetränk dem Kaffee vorzogen (der zu diesem Zeitpunkt aus einer schon bis auf die blutenden Eingeweide geschundenen Kaffeemaschine kam). Um die „Teestation“ gemäß ihrem Anschaffungswert kompetent betreuen zu können, zwang man das Personal in eine Teeschulung, wo wir den Vorgang des Schlürfens neu erlernten und den Unterschied zwischen „Tee“ und „Aufguss“ und „Teegetränk“ und „Schmeckt nach feuchten Kindergartenpatschen“. Nicht dass uns jemals irgendwer nach unserem angehäuften Wissen gefragt hätte – ich gestehe dieser Schulung jedoch gerne zu, dass sie durchaus wissenswert im Bezug auf Füllmenge von losem Tee in Teesiebe und die damit verbundene Ziehzeit war – spätestens, nachdem eine Kollegin einem Gast einen Grüntee servierte, der aus reiner Unwissenheit im Endeffekt aus drei Esslöffeln (!) losen Teeblättern im Teesieb bestand, entschieden zu lange gezogen hatte und wir es eigentlich nur einer glücklichen Fügung zu verdanken hatten, dass besagter Gast nicht kreiselartig rotierend und nach Luft japsend durch den Eingangsbereich gejappelt ist.

Wie gesagt, das wummernde Herz der Teestation bildete ein großer, bauchiger, silberfarbener Teekessel, mit in etwa fünf Litern Fassungsvermögen, der zu Beginn des Frühstücks aufgedreht wurde und den Gast mit Heißwasser versorgte, bis wir ihn wieder abdrehten.

Aber der Teekessel war ein kapriziöses Arschloch. Divenhaft wie Mariah Carey auf Welttournee und in seinem gesamten Dasein ungefähr so nützlich wie Felix Baumgartner für das Ansehen des Sports: gar nicht. Er funktionierte nämlich nur ein paar Tage, und das auch nur, nachdem wir ihn zuvor mühselig entkalkt hatten.

Das Entkalken war immer ein sehr zeitintensives Unterfangen: dazu musste er natürlich vollständig abgekühlt sein, um dann erst mit Entkalker und anschließend mit Lauge unter zigfachem Wiederholen des Vorgangs gereinigt zu werden.

Das war eine Tätigkeit, die der Frühdienst gerne an den Spätservice übertrug, was zeitmäßig auch wiederum eher naheliegend war: wenn man den Kessel um zwölf mit der Lauge füllte, konnte der baummordende Chemie-Homunkulus bis sechs einwirken, und dann musste man ihn wirklich nur mehr sorgfältig auswaschen.

Was mir noch recht lebhaft in Erinnerung geblieben ist, ist der Faktor, dass ich zwar an diesem Tag Frühdienst hatte, aber zeitiger nach Hause geschickt wurde, weil es sich schon abgezeichnet hat, dass der Kollege, der den Spätdienst gehabt hätte, „krank“ war. Bei uns war man gerne „krank“. Kopfweh- krank. Gestern rauschig gewesen- krank. Der Hund von der Nachbarin meiner Mutter hat seine Tage- krank. Ich habe meine Anabolika überdosiert und jetzt irgendwie die Scheisserei- krank.

Und da das auch wirklich jedes Mal funktioniert hat, weil man ja von oben nichts zu befürchten hatte, weil sie ja sowieso nie genug Leute hatten, gab es ein paar Kameradenschweine, die das gerne ausgereizt haben.

Jedenfalls hatte ich an diesem Tag also doch Spätdienst, und wie ich abends so auf meinem geschundenen Gaul namens Arbeitseifer in die Bude einritt, fand ich zu meiner persönlichen Erbauung, neben einer scheiss sinnlosen Liste von 3485839204 anderen „Aufgaben“ und der Barbetreuung, den Teekessel vor, an dem eine Serviette mit meinem Namen darauf klebte. Das hieß soviel wie „Putz das“.

Im Hotel selbst war es zu dem Zeitpunkt eher ruhig – ich meine, mich daran zu erinnern, dass es Sommer war, da ist am Abend im Hotel selbst nie wirklich was los, weil alle draussen picken, in den Heurigen und Schanigärten und Parks, weil ihnen das pulsierende Leben der Stadt, in die sie freiwillig gekommen sind, dann doch zuviel wird.

An der Rezeption saß Kollege R. seine Zeit ab. So gerne ich seinen Nachnamen zum Zwecke der allgemeinen Heiterkeit hier ausschreiben würde, geht das leider nicht. ABER sein Name lautet exakt wie der Zustand, der einen ereilt, wenn man zu viel gesoffen hat 🙂 Interessanterweise befleißigte er sich sporadisch gewissen entkleideten Turnübungen mit einer Dame, die als Nachname den Namen einer beliebten Wiener Suppeneinlage trug (oder vielmehr trägt, ich denke mal nicht, dass die SO alt war, dass sie der Herr bereits abberufen hat)

Jedenfalls hatte Kollege R. nicht wirklich was zu tun, weshalb er alle drei Minuten rauchen ging oder mich zuverlässig bei der Arbeit interruptierte.

Da ich nach erster eingehender Betrachtung des ungefähr bis zur Hälfte gefüllten Teekessels festgestellt hatte, dass die Lauge bereits pflichtschuldigst die letzten Kalkreste von den Innenseiten des Teekessels fraß, schickte ich mich also an, hurtig zu enteilen, um die Gummihandschuhe und die Putzbürste zu holen, die sich im Hochsicherheitsschutzkasten befanden; ich hab den Schaß ja nicht zum ersten Mal machen müssen. Der Hochsicherheitsschutzkasten war ein Plastikkasten an der Wand, mit Warnhinweisen bepickt wie der Koffer eines Kosmopoliten, in dem sich eine Schutzbrille, Handschuhe und unsere „Gefahrenstoffe“ befanden. Safety first.

Nur leider übersah ich in meiner Eile das Stromkabel, das vom Boden des Teekessels bis auf den Boden der Küche baumelte und sich mit dem Stecker teilweise in der chromglänzenden Schiebetür unseres Kastls verspießt hatte. Ich realisierte gerade noch so, dass ich mich während der Durchführung meines Schritts mit dem Fuß in das Kabel eingefädelt hatte und drehte mich reflexartig um, während der Teekessel durch meinen mitreißenden Schwung dem Rand der Arbeitsplatte schon bedrohlich nahgekommen war und jetzt zu Kippen begann.

Vorab: ich hatte zu diesem Zeitpunkt sehr wohl kurz im Kopf, dass ich den Kessel aufgrund seines hoch ätzenden Inhalts einfach hätte fallenlassen sollen. Ihm wäre gewiss nichts passiert, und die Lauge hätte man nachher auch noch aufwischen können. Aber da kommen einem dann die ansonsten lebenserhaltenden Reflexe ins Spiel.

Während ich noch damit beschäftigt bin, zu überreißen, dass da gerade der TEEKESSEL mit der UNVERDÜNNTEN LAUGE DRIN umkippt, hatte ich schon hingegriffen, nur leider in jeglicher Hinsicht zu spät: er war zwar nicht ganz hinunter-, aber trotzdem umgefallen, und ich hatte ihn mit der rechten Hand gerade noch so an der großen Öffnung oben erwischt. Was zur Folge hatte, dass mir ein Teil der Suppe direkt über die Hand lief. Ein paar Spritzer trafen meine schwarze Hose am Oberschenkel, die sich sofort in weiße Flecken verwandelten.

Ich stellte den Teekessel also wieder hin, bevor ich bemerkte, dass es sich anfühlte, als würden ganz viele kleine Stecknadeln auf meinen Handrücken pieksen. Dann lief das Notgehirn an, das mich zumindest huldvoll wissen ließ, ich möge doch bitte diesmal NICHT den Reflexen folgen und kaltes Wasser darüberrinnen lassen. Staunend beäugte ich meine Hand, die inzwischen knallrot war und zu beträchtlicher Größe anschwoll, sodass bald die Knöchel nicht mehr wirklich sichtbar waren.

Nun, wie beschreibt man das am Besten: es war kein richtiger Schmerz. Es war vielmehr unangenehm und unansehnlich, und es nervte irgendwie, aber es tat nicht richtig weh. Ich beschloss also, eine zweite Meinung einzuholen, bevor ich selber herumwischte, und begab mich zur Rezeption, um den Kollegen R. um Rat zu fragen, der im Backoffice saß und Solitär am Chefcomputer spielte.

„Heast, R. Schau mal bitte.“

Kollege R. war ein netter Mensch, und viele sagen auch, dass er ein schöner Mensch war. Die Damenwelt war immer ganz hingerissen von ihm. Aber Kollege R. war auch ein ziemliches Weichei. Als wir im Keller mal einen Rohrbruch hatten, und zwar der Art, dass das Abwasser vom Küchengeschirrspüler durch die Wand rauskam, quiekte er wie eine Jungfrau beim Anblick eines erigierten Phallus und weigerte sich, zu Tode erbleicht und sich die Nase zuhaltend, den Keller zu betreten.

Und jetzt fielen ihm auch fast die Augen aus dem Kopf.

Nach eingehender Befragung und Betrachtung kam er schließlich zu dem Schluss, dass er jetzt auch irgendwie keine Idee hatte, was wir machen sollten, weil wir wirklich nicht wussten, wie man Lauge von einem menschlichen Körperteil entfernt.

Wenn jetzt erste Stimmen laut werden, wieso ich nicht gleich ins Krankenhaus gefahren bin: fahrts ihr wegen jedem Schas, der euch quer sitzt, ins KH?! Ich bin kein Freund von unnützer Krankenhausbelagerung, wenn man gewisse Dinge auch selbst erledigen oder auf die Öffnungszeiten seines Hausarztes warten kann. Und ich kann Leute nicht leiden, die wegen eines Niesers ihres Balgs den Ärzten ihre Zeit und den Notfällen ihre Plätze stehlen (ebenso wenig, wie ich es vertretbar finde, ein Kind, das sich am Spielplatz den halben Schädel weggehauen hat und blutet wie angeschossen, Globuli zu geben und es ins Bett zu schicken. Aber da käme ich jetzt vom Hundertsten ins Tausendste).

Da wir wie gesagt keine Ahnung hatten, was man bei oberflächlichen Verätzungen macht, fing der R. zu googeln an, während ich auf einem Schreibtischsessel quer durchs Backoffice fuhr und auf Resultate meines „behandelnden Arztes“ wartete. Er kam dann schließlich auf die glorreiche Idee, die Vergiftungshotline anzurufen, denn immerhin ist Verätzen sowas Ähnliches wie Vergiften, und die würden sich schon auskennen. Er wählte also und schaltete auf Lautsprecher.

Nette Telefondame: „Vergiftungszentrale, guten Abend?“

„Ja, Grüß Gott, da spricht R. Also, wir haben gewissermaßen ein akutes Problem und hätten dazu eine Frage…“

Nette Telefondame, engagiert: „Ja, und zwar?“

„Also, meine Kollegin hat sich vor etwa zehn Minuten unverdünnte Natronlauge über die Hand geschüttet und das ist jetzt angeschwollen, schaut aus, als würde es demnächst platzen, und pocht.“

Schweigen.

„Hallo?“

Nette Telefondame, verwirrt:“ Natronlauge.“

„Jawohl.“

Nette Telefondame: „Über die Hand.“

„Genau. Und da wir jetzt wirklich nicht wissen, wie wir hier weiter verfahren sollen, also abwaschen oder nicht, haben wir uns gedacht, wir fragen am Besten Sie.“

Nette Telefondame, alarmiert:“ Aber ich bin die Vergiftungshotline!“

„Ja eh! Aber das ist doch eine Art Vergiftung!“

Schweigen.

„HALLO?!“

Nette Telefondame, mit einem Anflug von Ratlosigkeit in der Stimme:“Wie heisst den das Präparat?“

Ich stehe auf, gehe in die Küche und hole die gesamte Flasche.

„XY“

Nette Telefondame: „Aha. Ja also…“

Wir schauen uns inzwischen mit einer Mischung aus Amusement und Entgeisterung an.

Ratlose Telefondame: „Naja, also abwaschen sollten Sie das mal nicht. Das verschmiert nur.“

Anna, ungehalten und deutlich hörbar: „NO SHIT, SHERLOCK?!“

R., der Profi: „Okay, das haben wir verstanden. Soll sie ins Krankenhaus fahren?“

Telefondame, sinniert: „Ich denke schon. Sie werden das kaum alleine abbekommen, und die sollen sich das gleich anschauen. Also, die Verletzung.“

R. und Anna schauen konsterniert das Telefon an, bis R. sich ein übertriebenes: „Vielen Dank, Sie haben uns wirklich ungemein geholfen!“ abringt, auflegt und mich mindestens so schlau wie vorher anschaut.

„Du hast sie gehört. Fahr ins KH.“

Während ich noch damit beschäftigt bin, das Für und Wieder abzuwägen, weil das jetzt zur Folge hätte, dass ich meine ohnehin überarbeitete Chefin anrufen müsste, um ihr den Sachverhalt zu schildern, damit sie jemanden findet, der für mich einspringt, was nicht der Fall sein wird, was wiederum zur Folge hat, dass sie selbst herkommt und somit Tag-Nacht-Tag-Dienst machen muss, schiebt mich R. schon zur Tür. Ihm ist anzusehen, dass ihm der unmittelbare Anblick meine Mutantenhand nicht wirklich behagt.

In dem Wissen, dass er sich in meiner Abwesenheit um die Bar kümmert und ich mich melde, sobald ich irgendwas weiß, zum Beispiel, wie lang der Schmarrn dauernd wird und ob ich wiederkomme, um meinen Dienst fertig zu machen, setze ich mich in ein Taxi und fahre ins AKH.

Dort angekommen, verweist man mich von der „Unfall“ auf die „Notfall“, und da ich gegenwärtig des Schreibens nicht mächtig bin, gebe ich meine Aussage mündlich zu Protokoll, wo die Dame hinter der Scheibe ungefähr genau so dreinschaut, wie ich mir den Blick von der Telefondame vorgestellt habe. Ratlos.

Ich gebe dem R. Bescheid, dass ich es nicht mehr zum Dienst schaffen werde, und er setzt zum zweiten Mal an diesem Tag eine Art „Rettungskette“ in Gang. Hier bei mir telefoniert nach kurzer Beratung einen Dermatologen herbei, und dann geht es auch schon recht fix, bis mich eine äußerst junge Ärztin bittet, ihr gegenüber auf der Liege Platz zu nehmen und ihr meine Beschwerden zu schildern, worin ich inzwischen Übung habe, da ich es zum dritten Mal in Folge in ungefähr demselben Wortlaut wiedergebe (es sollte auch nicht das letzte Mal an dem Tag sein; ich musste diese wundersame Geschichte in dieser Nacht noch zwei Mal erzählen).

Inzwischen fühle ich mich auf skurrile Art und Weise fast ein bisschen erleichtert, dass ich nicht so dumm bin, wie ich mich seit Stunden fühle, sondern dass offenbar wirklich NIEMAND so recht weiß, was man mit Verätzungen am Besten macht. Die junge Ärztin greift nämlich jetzt zum Telefon und ruft jemanden an, den sie um Rat bittet. Hoffentlich nicht die Vergiftungshotline.

Der Hand geht es unverändert. Es sticht nicht mehr, aber an manchen Stellen ist die Haut inzwischen aufgeplatzt und blutig- krustig, was das Ganze eher nach Verbrennung aussehen lässt.

Da ich nur mit halbem Ohr zuhöre, bekomme ich nicht so recht mit, dass die Dame zufrieden auflegt, entschwindet und kurz darauf mit einer Art Behältnis wiederkommt, das aussieht wie ein unterdimensioniertes Schwimmbecken mit einer gläsernen Brücke darüber. Darin wabbelt eine götterspeisenartige Substanz. Sie fordert mich auf, die Hand darin zu versenken, ich komme dem nach und fühle zufrieden, wie das Pochen nachlässt und es angenehm kühl wird. Nach ca. zehn Minuten patscht sie mir Cortison auf die Pranke, wickelt sie in ca. zwei Kilometer Bandage ein und entlässt mich in meinen auf zweifelhaftem Wege verdienten Feierabend.

Im Übrigen hat die Chefin tatsächlich doch noch einen Kellner gefunden, der die Spätschicht übernommen hat, ich bin am nächsten Morgen zwar gehandicapt, aber dennoch zum Dienst erschienen und musste fortan NIE WIEDER den scheiss Teekessel putzen. Und wenn er für wen anderen zum Putzen in der Küche stand, pickte immer ein riesiger Zettel drauf, auf dem Stand: „ANNA! NICHT ANGREIFEN!“

Dafür sind die Verätzungen, die da aufgeplatzt sind, vernarbt und bis heute auf meinem rechten Handrücken zu bewundern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements